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ZEITUNGSBERICHTE |
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Zum 22. Büdinger Künstlerfest am 10. September 2006 fand sich ich Kreisanzeiger folgende Nachbetrachtung:
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Maler aus Loudéac waren besondere Farbtupfer
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22. Ausgabe des Künstlerfestes fand erstmals nach den Sommerferien und am "Tag des offenen Denkmals" rund um die Büdinger Marienkirche statt BÜDINGEN (co). Strahlend blauer Himmel und hochsommerliche Temperaturen und dazu die historische Kulisse der Marienkirche und der Altstadt boten am Sonntag den passenden Rahmen für ein gelungenes Büdinger Künstlerfest. Die 22. Auflage dieser Veranstaltung, die zum ersten Mal am "Tag des offenen Denkmals" stattfand, war Publikumsmagnet. Zum ersten Mal präsentierten auch Künstler aus der französischen Partnerstadt Loudéac ihre Werke. Sie zeigten sich unheimlich angetan von der Atmosphäre. Bunte Auslagen der Kunsthandwerker wurden von gut gelaunten Besuchern in Augenschein genommen, die in aller Ruhe durch die Gassen um die Kirche schlenderten und den warmen Spätsommersonntag in vollen Zügen genossen. Ketten aus unzähligen Perlen und Schmuck, wohlriechende Seifen, witzige Metallskulpturen für Haus und Garten, Gebrauchskeramik in ansprechenden Farben, abstrakte und naturalistische Bilder aus Öl, Pastell und Acryl, elegante und phantasievolle Hüte, kuschelige Teddybären, Schnitzarbeiten, Landschaften und Städteansichten aus Holz, in der sanften Brise flatternde Seidentücher in kräftigen Farben - das Künstlerfest lieferte ein buntes Bild. Musikalisch umrahmt wurde es von Hans Eckert, Ehemann von Organisatorin Dagmar Eckert, am Leierkasten und dem erst dreizehnjährigen Pierre Schmied aus Düdelsheim an der Flamenco-Gitarre. Viele Besucher waren in angeregte Gespräche vertieft oder studierten gemeinsam die vielfältigen Auslagen. "Ist das auch Seife", fragten vier staunende Kinder Ilona Zinn, die außer Ketten auch selbst gefertigte, fein duftende Seifen im Angebot hatte. Diese besonderen Stücke waren nämlich in lämmchenweiche Wolle eingepackt, der Waschlappen wird damit gleich mitgeliefert. Das kam bei den Kindern gut an, und die Seife wanderte über den Ladentisch. Auch Seife mit Mohnkörnern und anderen heilsamen Körnchen, die gleichzeitig einen Peelingeffekt hervorrufen, stellt die Düdelsheimerin selbst her. Mut zum Hut zeigten die Kunden von Birgitta Leimeister, die elegante und fesche Hüte präsentierte und mit ihren Modellen zahlreiche Gäste anlockte. Lustig waren die Wasser speienden Blechvögel für den Garten und Raben und Fledermäuse, Hexen und Zauberer aus Metallblech, die ebenfalls Garten und Terrasse das besondere Etwas geben. Großen Gefallen am Fest hatten die bretonischen Künstler aus der Büdinger Partnerstadt Loudéac. Lionel Terce, Mich´Zle Vicq, Marie-Jeanne Dufraud und Ingrid Gloux präsentierten Blumenbilder, naturalistische bretonische Landschaften und expressive abstrakte Arbeiten. Mich´Zle Vicq zeigte dazu witzige und phantasievolle Kleinskulpturen aus Metall. Sie dankten der Stadt und dem Verschwisterungsverein für die Einladung, an dem Markt teilzunehmen. Sie fühlten sich wohl in Büdingen und wurden herzlich bei den Familien, bei denen sie untergebracht waren, aufgenommen, betonten sie. Die Idee, Künstler der Partnerstädte in den Markt einzubinden, hatte Dagmar Eckert und wurde damit bei den Verantwortlichen der Stadt mit offenen Armen aufgenommen, berichtete sie. Das Fest bekam in der Tat damit ein internationales Flair. Die vier Künstler zeigten sich glücklich und zufrieden über die gute Resonanz der Besucher und führten seriöse Kaufgespräche, wie sie betonten. Sie begrüßten diesen internationalen Austausch unter Künstlern und freuten sich über die Einladung bereits fürs nächste Jahr. Sie streben an, nach dem Künstlerfest eine gemeinsame Ausstellung in der Region zu präsentieren. Wie Eckert, die selbst mit ihrer vorwiegend blauen Gebrauchskeramik vertreten war, anmerkte, seien dies Perspektiven für die Zukunft. Auch sollen in den nächsten Jahren ebenfalls Künstler und Kunsthandwerker aus den anderen Partnerstädten eingeladen werden. Die Organisatorin, die von ihrem Ehemann unterstützt wird, zeigte sich zudem sehr zufrieden mit der guten Resonanz, denn den ganzen Tag über waren die Gassen um die Büdinger Marienkirche herum dicht bevölkert. Die Zusammenlegung mit dem "Tag des offenen Denkmals" hatte sich auf alle Fälle bestens bewährt.
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Im Kreis-Aneiger vom 10.08.2005 fand sich der folgende Artikel zum 21. Künstlerfest am 7. August 2005:
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Kuhfell-Sessel war der Publikumsmagnet
Auch wenn kein optimales Wetter herrschte, zeigten sich Aussteller des Künstlerfests an Büdinger Marienkirche zufrieden BÜDINGEN (jm). Anders als in den Jahren zuvor drängten sich diesmal nicht so viele Menschen durch die Stände an der Marienkirche. Das Wetter war zum Bummeln und Schauen nicht gerade angetan. Dennoch waren die Aussteller des 21. Künstlerfests in Büdingen wieder zufrieden. "Es ist eine herrliche Atmosphäre. Das Publikum ist liebenswürdig. Die Aussteller sind liebenswürdig", war Ayscha Fadl wieder einmal begeistert. Schon seit Jahren besucht die Edelsteinfachfrau den Künstlermarkt, der immer wieder Zauber verbreitet. Das fand auch Standnachbar Wolfgang Holzer aus Gersfeld: "Es ist ein schöner Markt mitten im historischen Ambiente. Die Leute sind nett und interessiert." Insgesamt 35 Aussteller hatte Dagmar Eckert wieder zu dem traditionellen Fest am ersten Augustwochenende eingeladen, das seit Jahren fest zum Veranstaltungskalender der Stadt gehört. Viel mehr hätten es sein können, denn das Fest ist bei Künstlern und Kunsthandwerkern beliebt und hat auch beim Publikum einen hohen Stellenwert. Zahlreiche Stammkunden besuchen Büdingen mittlerweile an diesem Sonntag nur wegen des Künstlerfestes, wie Fadl zu berichten wusste. Ein Faktor für den Erfolg dieses Festes ist die geschickte Auswahl der Künstler, die Eckert jedes Jahr vornimmt. Und die Qualität muss stimmen, das ist das oberste Prinzip der Keramikerin. "Es ist ein hochwertiges Künstlerfest. Wir wollen keinen Ramsch", lautet das Hauptkriterium für die Auswahl der Stände. Neben bereits bekannten Handwerken und Ausstellern treten in jedem Jahr auch wieder neue Gesichter auf und andere Kunsthandwerke sind zu bewundern. So wie Sabine Stephan, die ein Spinnrad neben dem Eingang der Marienkirche aufgebaut hatte. Zahlreiche Besucher blieben stehen und schauten der jungen Frau beim Spinnen der pflanzengefärbten Wolle zu. "Die meisten kennen das Spinnen überhaupt nicht mehr", erzählte Stephan. "Und die, die es kennen, freuen sich." Oder Karin Lampas, die sich auf das Polstern alter Möbel spezialisiert hat. Besonders der Sessel mit Kuhfell ist ein Publikumsmagnet. "Viele Leute lassen sich in dem Sessel fotografieren", hat die Raumausstatterin beobachtet. Schmuck, Bilder, Puppen und Teddybären, Holzspielzeug, Fackeln, Naturseifen, Steinmetz- und Metallkunst: Breit war das Spektrum an Schönem und Nützlichem, das rund um die Marienkirche zu den Klängen eines Drehorgelspielers angeboten wurde. Doch statt lautstarker Jahrmarktwerbung herrschte ein eher gedämpfter Ton vor. Die Besucher bummelten durch die Standreihen; viele blieben interessiert hier und da stehen und lauschten den Ausführungen der Künstler, die bereitwillig Rede und Antwort standen. Manche demonstrierten an ihren Ständen auch das Entstehen der Arbeiten. Besonders dicht umlagert war der Stand von Alf Seckel. Fasziniert beobachteten auch viele junge Gäste, wie der Künstler mit einer Metallplatte, bunten Farben, Farbrollern und einer Presse Monotypien herstellte. Nebenan deckten sich Christa und Klaus Günderich mit dem passenden Accessoire für die kurz darauf ablaufende mittelalterliche Bürgerhochzeit im Oberhof ein. Ein Reisigbesen von Eckart Rauth, dem Oberhessischen Holzmichel, erschien als Dekorationsstück gerade richtig. Und weil Weihnachten wiederkommt, hatte Rauth neben Holzrechen und Stelzen auch aus einem Stück gesägte Tannenbäume mitgebracht. Wie alte CDs wieder verwertet werden können, zeigte Wolfgang Holzer derweil. Mit einem Drehkreisel wurde aus den Abfallprodukten originell leuchtendes Kinderspielzeug. Ob ausdrucksstarke Hufnägelmännchen aus der Kunstwerkstatt von Rolf Loose, originelle Töpfe und Schalen von Dagmar Eckert oder Kräuterseifen von Gabriele Kampowski - auf dem Künstlerfest gab es vieles zu entdecken. Ein Festbesuch kann anstrengend sein. Wer wollte, konnte sich beim Rundgang am Stand des Jugendrotkreuzes den Blutdruck messen lassen oder sich mit Verbandsmaterialien eindecken. Im kommenden Jahr soll das Konzept des Künstlerfestes erweitert werden, verriet Eckert. Eine Zusammenarbeit mit der Stadt ist geplant und die Partnerstädte sollen einbezogen werden. Kunstfreunde können sich zuvor aber auf den Weihnachtsmarkt freuen. Dann sollen im Pferdestall des Oberhofes die Kunsthandwerker ihre Arbeiten erneut ausstellen.
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Im Kreisanzeiger vom 6. August 2002 stand folgende Kritik zum Büdinger Künstlerfest vom 4.8.2002:
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BÜDINGEN. Büdingen und die Kunst. Eine Verbindung, die nicht zuletzt im mittelalterlichen Ambiente der Altstadt besonders gelungen zur Geltung kommt. Das Büdinger Künstlerfest am vergangenen Wochenende lieferte eindrucksvolle Beweise dafür, dass längst nicht alle Veranstaltungen in heutiger Zeit auf moderne Trends und Kommerz ausgerichtet sein müssen.
Bereits zum 18. Mal lockte das Büdinger Künstlerfest in die Gassen rund um die im Jahre 1367 erstmals als Liebfrauenkapelle erwähnte Marienkirche. Die Limeshainer Organisatorin Dagmar Eckert zeichnet seit 13 Jahren für die Gestaltung und Planung eines bewusst im intimen Rahmen gehaltenen Künstlerfestes verantwortlich, welches einst vom Kunstmaler Dieter Schiele erfolgreich in das Leben gerufen wurde.
Mit drei bis vier Ständen habe es damals begonnen. Dagmar Eckert hat inzwischen jährlich über 100 Bewerbungen vorliegen, aus denen sie für das diesjährige Fest 36 herausfilterte, die für ein abwechslungsreiches Angebot auf höchstem Niveau garantierten. Qualität statt Quantität, Atmosphäre, das Gespräch mit dem Künstler sowie die Auseinandersetzung mit dem Präsentierten statt unpersönliches Gedränge und massenproduzierter Kitsch ohne Charakter lauten die Maxime von Dagmar Eckert. Die stets steigenden Besucherzahlen der vergangenen Jahre brachten der Organisatorin die Unterstützung der Stadt ein, lobende Worte sowie Glückwünsche zur "Volljährigkeit" des Büdinger Künstlerfestes gaben ihrer Marschrichtung recht. Ohne die tatkräftige Unterstützung ihres Gatten Hans, der mit seinem Drehorgelspiel ebenfalls das Künstlerfest seit Jahren bereichert, sei dieser Erfolg aber nicht möglich gewesen, so Eckert.
Auch in diesem Jahr war eine gelungene Mischung aus heimischen und auswärtigen Künstlern vertreten. So hatte die Büdinger Bärenmacherin Georgia Junghahn einen Stand an der Ecke der Sattlergasse. Seit acht Jahren entwirft sie die Bären, die sich vom herkömmlichen Teddy erheblich unterscheiden. Oft stecken über zehn Stunden haargenaue Handarbeit in Junghans Bären, die allesamt Unikate darstellen. Zwar fertigte die Büdingerin bereits bekannte Figuren wie "der Bär im großen blauen Haus" oder ein Abbild des verstorbenen Reggaernusikers Bob Marley an oder zieht einem Fußballbären das Trikot von Borussia Dortmund über, aber in punkto Aussehen, Charakter und nicht zuletzt ihrem Namen unterscheiden sich alle Bären. Ähnliches war auch am benachbarten Stand derBüdinger Puppenmacherin Sonja Werm zu erkennen. Keine Puppe glich der anderen. Sie zeigte sogar eine ihrem Sohn Christoph nachempfundene Puppe, die den Jungen im zarten Alter von einem Jahr zeigt. Werm widmete sie ihrem Sohn, der in einigen Jahren begreifen wird, mit welchem Herzblut seine Mutter als Puppenmacherin arbeitet.
Solche Geschichten schrieben auch die Künstler an den übrigen Ständen. Der Steinmetz, der an einer Eule arbeitete, ein Korbflechter oder Wolfgang Holzer mit seinem Holzspielzeug aus eigener Herstellung. Sie alle hatten ihn, den Charakter und den Charme, die das Büdinger Künstlerfest auch im 18. Jahr zu einer gelungenen Veranstaltung machten.
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